Mittwoch , 28 September 2022
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Weitere Mittel zum Erhalt des schriftlichen Kulturguts – Kulturstaatsministerin Roth: „Originale als Zeugen ihrer Zeit erhalten“

Mit rund 2,5 Millionen Euro fördert der Bund in diesem Jahr 84 Projekte zum Erhalt wertvollen historischen Schriftguts in Form von Akten, Handschriften und Büchern. Kulturstaatsministerin Claudia Roth erklärt: „Klimawandel und kriegerische Auseinandersetzungen machen uns die Vergänglichkeit schriftlichen Kulturguts einmal mehr bewusst. Gerade weil Dokumente auch Zeugen ihrer Zeit sind, wollen wir Originale auf Papier, Pergament oder Papyrus aktiv für kommende Generationen erhalten, um sie auch später studieren und analysieren zu können und so mit und über sie zu lernen. Es reicht nicht, sie ‚nur‘ zu lagern. Daher fördern wir auch in diesem Jahr ausgewählte Projekte, in denen Schriftgut von nationaler Bedeutung für die Nachwelt konserviert wird.“ Das Sonderprogramm des Bundes fördert seit 2017 Mengenverfahren wie Entsäuerung, Reinigung oder Verpackung großvolumiger Bestände. Seither wurden 542 Projekte mit einem Volumen von 16,2 Millionen Euro bewilligt. Die Stiftung Deutsches Hyg...