Mittwoch , 20 November 2019
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Wohnen im Alter und was sich damit ändert

Ob Mietwohnung, Haus oder Eigentumswohnung, im Alter ändern sich die Ansprüche ans Wohnen. Auch wenn viele ältere Menschen nicht daran denken, ihren bisherigen Wohnstandard zu ändern, ist es manchmal unumgänglich. Mit zunehmendem Alter steigt die Pflegebedürftigkeit. Häufig ist es unumgänglich, eine barrierefreie Wohnsituation zu schaffen. Die Lebenssituation wird von mehreren Faktoren beeinflusst, sodass es unterschiedliche Möglichkeiten gibt, die Wohnsituation zu lösen.

 Welche Wohnformen gibt es?

Einen großen Einfluss darauf, welche Wohnform im Alter die beste ist, hat der Bedarf an Pflege und Hilfe. Altersgerechtes Wohnen ist in unterschiedlichen Formen möglich. Besonders mit zunehmendem Alter bevorzugen viele Menschen, in ihrem gewohnten Umfeld zu bleiben. Denn Wohnen zu Hause ist immer noch am schönsten. Abhängig von der Schwere der körperlichen Einschränkungen bietet ein barrierefreier Umbau zu Hause eine gute Möglichkeit, um in den eigenen vier Wänden bleiben zu können. Bei dieser häuslichen Pflege können sich Angehörige durch Fach- und Pflegekräfte unterstützen lassen.

Besteht ein höherer Pflegebedarf, eignet sich eine 24-Stunden Pflegehilfe, die neben Haushaltsarbeiten auch Pflegeaufgaben übernimmt. Eine weitere Möglichkeit, um im Alter angemessen zu wohnen, stellt das „Betreute Wohnen“ dar. Hier sind barrierefreie Wohnmöglichkeiten an die Pflegemöglichkeit geknüpft. Viele ältere Personen möchten es vermeiden, in Alters- oder Seniorenheime zu ziehen und ihre eigene Wohnung aufzugeben, was auch verständlich ist.

Die Lebensqualität ist entscheidend

Ältere Menschen verbringen viel Zeit in den eigenen vier Wänden. Solange kein Pflegebedarf besteht und die Personen allein zurechtkommen, spricht nichts dagegen, dass die bisherige Wohnsituation aufrecht bleibt. Gerade im Alter trägt das Wohnen zur Lebensqualität bei. Und Menschen fühlen sich in ihrer gewohnten Umgebung einfach am wohlsten. Wohlergehen und Zufriedenheit sollten daher an erster Stelle stehen, wenn es um Wohnen im Alter geht. Auch wenn ein Umzug nicht immer für sich spricht, so kann er auch mehrere Vorteile mit sich bringen. Innovative Wohnformen bieten die Möglichkeit, in Gemeinschaft zu leben. Man kann auf die Unterstützung anderer Bewohner zählen und sich wieder am gesellschaftlichen Leben beteiligen. Des Weiteren bieten Konzepte wie „Betreutes Wohnen“ oder ähnliche Sicherheit und Mobilität, die man allein in der eigenen Wohnung vielleicht nicht mehr hat. Neue Wohnkonzepte erlauben es den Bewohnern, dass sie auch im Alter noch selbständig und eigenständig wohnen können, dabei aber stets auf Hilfe und Unterstützung zählen können. Die Lebenssituation wird nachhaltig verbessert, wodurch auch die Lebensqualität erhalten bleibt.

Fazit

Wohnen im Alter stellt viele vor große Herausforderungen. Neue Wohn- und Betreuungskonzepte sorgen dafür, dass sich Menschen mit zunehmendem Alter wohl fühlen und selbstbestimmt ihren Lebensabend genießen können.

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